Kolumbien II – The only risk is…

01.08. – 21.08.2016

Gut runtergekühlt und wieder mit einem aufgeräumten, sauberen Zuhause konnten wir endlich starten und Kolumbien mit dem eigenen Gefährt erkunden. Bevor es uns endgültig in die Berge verschlug, fuhren wir noch eine Abschiedstour an der Küste entlang. Abschied von neun Monaten Hitze,  Feuchtigkeit und der Karibik.

Den ersten Stopp machten wir beim Tayrona Nationalpark. Der Park war früher die Heimat der Tairona Indianer und ist heute ein 120 Quadratkilometer umfassendes Naturschutzgebiet  mit türkisfarbenem Wasser und feinsandigen Palmenstränden. Auf eine zweistündige anstrengende Wanderung zum Bilderbuchstrand hatten wir keine Lust und fuhren eine Bucht weiter zum Playa Las Americas, der dem Nationalpark in nichts nachsteht, ausser dass man hier direkt am Strand unter den Kokosnusspalmen parken kann und keine Angst haben muss wegen der Strömung im Meer zu ertrinken. Die einzige Gefahr bestand darin, sich nicht direkt unter den Palmen aufzuhalten um von einer herabfallenden Kokosnuss getroffen zu werden. Read More


Kolumbien I – Freiheit für den Frosch

13.07.-01.08.2016 

Grüne, hohe Berge der westlichen Kordilleren unter uns. Das war unser erster Ausblick auf Kolumbien – aus dem Flugzeug betrachtet.

Nach nur 1,5 Stunden Flugzeit setzten wir zur Landung an und punktgleich hörte Levi das Schreien auf und schlief friedlich in meinen Armen ein. Es war mittlerweile dunkel als wir den Flughafen verließen und die ersten Begegnungen nach dem Betreten kolumbianischen Bodens hätten nicht herzlicher sein können. Die Menschen sind super freundlich und hilfsbereit. Und noch ein Pluspunkt: Es war kalt. Richtig kalt (etwa 25°C) – Der Flughafen von Medellin befindet sich auf über 2.500 Meter Höhe. Read More


Oh wie schön ist Panama!

01.07.-12.07.2016  

Viele Grenzen haben wir mittlerweile passiert und so nahmen wir nun nach so viel Übung die Letzte von Zentralamerika relativ gelassen in Angriff. Der Grenzübergang im Norden bei Sixoala ist klein und unscheinbar. So unscheinbar, dass wir fast dran vorbeifuhren. Wir parkten neben einem Zelt an dem eine riesige Menschenschlange anstand. Ohne die vorgeschriebenen Impfungen darf nicht eingereist werden. Hier fiel für uns das Anstehen schon mal weg. Es schüttete wie aus Eimern, und mit einem Regenschirm bewaffnet eilte ich von Station zu Station. Ausreisegbühr im Supermarkt bezahlen, zurück zur Migration und die Ausreiseformulare für uns und den Laster ausfüllen, Stempel in die Pässe  –  und das wars dann auch schon. Nicht mal eine Stunde für die Ausreise. Das war fast schon rekordverdächtig. Read More


Costa Rica – Reich & Schön

18.05. – 01.07.2016

Der Grenzübergang Nicaragua nach Costa Rica gilt für viele Reisende als der mühsamste – dementsprechend früh machten wir uns auf den Weg. Zu anfangs lief alles wie am Schnürchen.  Wir wurden an den LKWs und Reisebussen vorbei geleitet und machten den Papierkram für unsere Ausreise. Bei der Fahrzeugausfuhr ging dann die befürchtete Bürokratie los. Wir sollen alles ausräumen aus den Fahrzeugen. Eine Katastrophe! Umringt von Händlern und Touristen, zwischen den parkenden Autos, den gesamten Hausstand auf dem Parkplatz ausräumen? Der Platz hätte niemals ausgereicht, geschweige denn die Zeit. Irgendwie schafften es unsere Männer den Beamten zu beschwatzen und wir wurden zur Röntgenmaschine für die LKWs geschickt. Warum nicht gleich so? Wir stellten uns brav in Reihe und warteten. Und warteten.  Nichts ging voran. Weil die zuständigen Beamten gerade eine Schulung hatten.  Wie schon so oft mussten wir die Mittagspausen der Bearbeiter aussitzen, und diesmal halt eine Weiterbildung – die zum Glück nicht nahtlos in die Mittagspause überging. Hätte ja durchaus passieren können. Die Laune wanderte von Stunde zu Stunde weiter in den Keller und kurz vor einem Nervenzusammenbruch aller Beteiligten hatten wir die Ausreise Nicaragua hinter uns und konnten Teil 2 in Angriff nehmen. Read More


Nicaragua – Himmel & Hölle

05.05. – 18.05.2016

Eine kleine Bergstrasse führt in Richtung Grenze Nicaragua, und wie aus dem Nichts tauchte die Ausreisestation Honduras vor uns auf. Wie zu erwarten war, zog sich auch hier wieder alles in die Länge mit lauter irrsinnigen Vorgängen: Fahrzeugpapiere und Führerschein als Pfand abgeben. Das Ausstempeln der Pässe verlief relativ zügig, die Fahrzeug-Ausfuhr jedoch nicht. Dass Mittags wegen der Lunch-Time nicht gearbeitet wird und kein Zöllner verfügbar ist, haben wir schon an einer anderen Grenze mitbekommen.  Read More


El Salvador & Honduras – Quickie mit den Bösewichten

02.05.-05.05.2016

Für Honduras verspricht der Reiseführer eine 20 mal höhere Mordrate als in den USA: alle 74 Minuten stirbt hier ein Mensch einen gewaltsamen Tod und in El Salvador hat sich die Mordrate von 2014 auf 2015 verdoppelt. Durchschnittlich 18 Menschen pro Tag.  Nicht gerade paradiesische Zustände für Overlander. Wer von den beiden Bösewichten gerade auf Platz 1 des gefährlichsten Landes Zentralamerikas ist, schwankt ständig hin und her. Gemeinsam mit Manfred und Dagmar, sowie unseren alten Bekannten „Team Overland Wanderlust“ beschlossen wir, gemeinsam stark zu sein und beide Länder zu durchqueren. Read More


You better BELIZE it!

12.04.-20.04.2016

Ganz Mittelamerika wurde von Spanien kolonialisiert – ganz? Nein, ein kleiner Landstrich zwischen Mexiko, Guatemala und Honduras wurde Teil des englischen Königreichs: Belize. Hier ist alles anders als im Rest von Zentralamerika. Hier spricht man Englisch, Kilometer heissen Meilen, getankt wird in Gallonen. Lediglich das Fahren auf der falschen Seite bleibt uns erspart.

Nach sage und schreibe 5 Monaten Mexiko fahren wir endlich weiter. Mit unserem kleinen Mexikaner im Gepäck verlassen wir ganz fix und unproblematisch das Land und reisen nach Belize ein. Read More


Cancun – Family & Friends

18.01.-08.04.2016

Aufgeregt warteten wir beim Pförtner der Anlage Condomino Brisas auf unseren Vermieter. Hat auch wirklich alles  mit der Buchung geklappt, ist alles so wie es im Internet angepriesen wurde?

Pünktlich um 10 Uhr morgens holte uns eine Dame ab und zeigte uns das Apartment – im 3. Stock. Komisch, wir hatten doch Terrasse gebucht und die Einrichtung sah ganz anders aus? Wir erklärten ihr, dass da was nicht stimmen kann und dann ging das gleiche Spiel von vorne los, nur 2 Etagen tiefer. Ich war kurz davor die gute Laune zu verlieren, bis sich herausstellte, dass sie uns was vermieten wollte falls wir irgendwann mal was brauchen. Verwirrt liefen wir zurück zum Pförtner und dort wartete dann unsere richtige Vermieterin. Etwas skeptisch folgten wir ihr – gewappnet auf alles – und alles war jedoch wieder gut. Terrasse da, Pool da, Meer sowieso, gegenüber die Lagune Nichupté und das Apartment hätte nicht besser sein können. Read More